CHRISTOPHER WICKENKAMP

Staatlich geprüfter Hufbeschlagschmied

Mein Unterschied zu vielen Mitbewerbern:

Selber bin ich Reiter und Pferdemensch. Ich bin auf einem Reiterhof mit 60 eigenen Pferden groß geworden und lebe auch heute noch auf dem elterlichen Betrieb „Landgut Papenhausen“.

Neben meinem Interesse schon als Jugendlicher für den Beruf des Hufschmiedes habe ich zudem verschiedene Reitabzeichen erfolgreich bestanden. Bei den Warmblutpferden das Bronzene Reitabzeichen und bei den Islandpferden (Gangpferden) das silberne Reitabzeichen.

Ich kenne mich somit in beiden Sparten des Sports und den Reglements sehr gut aus.

Somit steht fest: Ich spezialisiere mich auf Gang- und Dressurpferde. Gerade im Bereich Gangpferde gibt es kaum Hufschmiede hier in Ostwestfalen-Lippe. Im Prinzip kann jeder Hufschmied Islandpferde und Dressurpferde beschlagen, denn alle Pferde werden gleich beschlagen, weil das Handwerk an sich immer dasselbe ist. Es gibt im Bereich Dressurpferdesport viele kleine „Tricks“ und „Kniffe“, um das Gangbild des Pferdes zu verbessern und es für die hohen Lektionen einfacher für das Pferd zu machen.

Der Gangpferdebereich ist nicht unbedingt schwieriger, man muss sich als Hufschmied nur an gewisse Grundregeln beim Beschlag halten und gewisse Dinge im Bereich Gangveranlagung sowie Beeinflussung des Beschlages auf das jeweilige Pferd beachten. Die Regelwerke des Islandpferdesports sind sehr genau definiert, im Bezug auf Materialstärke, Materialdicke des Eisens, Gewichte, Größe und Länge des Hufes sowie die Dicke und Schwere der Platten und Einlagen für Hufe.

Angebote in meinem Betrieb

Für den Hufbeschlag können Hufeisen aus Eisen oder auch Aluminiumlegierungen, Kunststoffbeschlag und Klebeschuhe verwendet werden. Bei Bedarf auch anschnallbare Hufschuhe. Diese müssen ebenfalls angepasst werden, zählen aber nicht zum Hufbeschlag, sondern werden als Hufschutz bezeichnet.

Meine Angebote beziehen sich auf folgende Bereiche:

Barhufpflege, orthopädische Barhufpflege, Kleben von Hufschutz, Hufschuhe, Hufbeschlag, alternativer Hufbeschlag, Sportbeschläge insbesondere Gangpferde und Dressurpferde, sowie klinische Hufbeschläge und dessen orthopädische und beschlagliche Begleitung.

Mein Angebot dient dem Pferd zur Gesunderhaltung und zur bequemen Fortbewegung im Bereich Freizeitreiten und im Bereich Sport.

Informationen

Meine Spezialisierung auf den Gangpferdebereich und den Bereich der Dressurpferde zeichnen meine Arbeit aus und machen sie zu etwas Besonderem. Zudem biete ich natürlich auch alle anderen Formen des Beschlages an, um auch die breite Masse aller Kundenanfragen wirtschaftlich zu nutzen.

Ich habe die Möglichkeit, mit meiner mobilen Schmiede, zu den Kunden herauszufahren oder die Kunden stationär auf unserer Reitanlage aufzunehmen und deren Pferde zu beschlagen.

Ein wildlebendes Pferd braucht keinen Hufschutz, da sich Abnutzung und Nachwachsen des Horns im Gleichgewicht befinden. Wird das Pferd jedoch durch den Menschen in verstärktem Maße eingesetzt, so vermag der Huf nicht mehr schnell genug nachzuwachsen. Besonders ausgeprägt trat dieses Problem bei der militärischen Nutzung des Pferdes auf.
Erste Hinweise auf Hufschutzvorrichtungen mit Leder-, Stroh- und Bastschuhen sind aus dem 1. Jahrtausend v. Chr. bekannt. Von Alexander dem Großen wird berichtet, dass er bei seinem Marsch durch Asien im 4. Jh. v. Chr. viele Pferde durch Hufprobleme verlor, da die Perser den Hufschutz nicht kannten. Auch in der griechischen Literatur findet sich kein Hinweis auf einen Hufschutz. Etwa um das Jahr 1 wurde von den Römern eine Art Pferdesandale eingeführt. Diese eignete sich aber nur für eine langsame Fortbewegung. Zur gleichen Zeit benutzten die Kelten bereits aufgenagelte Eisen. Diese Methode wurde dann von den Römern übernommen.

Ein Pferd sollte alle 6-8 Wochen zum Hufschmied, denn durch die Bewegung wächst der Huf und nutzt sich nicht immer gleichermaßen ab. Das Wachstum sowie die Abnutzung müssen regelmäßig kontrolliert werden, um zu lange Hufe oder auch zu kurze Hufe des Pferdes zu vermeiden. Bei zu starker Abnutzung oder hoher Belastung durch das Reiten, muss ein Hufschutz angebracht werden. Wenn Pferde geritten werden oder in Ställen leben wo sich der Huf abnutzt müssen sie ebenfalls Hufschutz bekommen. Natürlich braucht nicht jedes Pferd Hufeisen, sondern kann je nach Art der Haltung oder Art der Nutzung auch ohne Hufeisen leben, doch wenn das Pferd stark genutzt wird oder nicht optimal gehalten wird, muss eine Form von Hufbeschlag oder anderer Hufschutz am Huf befestigt werden.

 

Barhufbearbeitung an allen 4 Hufen = 40,00 €

Hufbeschlag 2 x Eisen = 100,00 €

Hufbeschlag 4 x Eisen = 130,00 €

Sonderleistungen wie Widiastifte, Platten und Polster werden gegen Aufpreis angebracht

Widiastifte pro Hufeisen + 2,50 €

Platten mit Polster: 100,00 € für zwei Hufe

Spezial- und Orthopädischer Beschlag: Preise auf Anfrage

Eine Hufkorrektur, das Bearbeiten eines Hufs mit der Raspel oder das Aufbringen eines Hufeisens oder eines anderen Hufschutzes, sollte nur durch einen Experten vorgenommen werden, also von einem guten Hufschmied.
Bei Balanceproblemen des Hufes, also beispielsweise stark unterschiedlichen Belastungen des Pferdehufs und damit des gesamten Pferdes, sind auch Huforthopäden ein guter Ansprechpartner.
Korrekturbeschläge sind zum Beispiel Beschläge zur Behandlung von Fehlstellungen und von der Norm abweichenden Hufformen wie z.B. dem sogenannten Bockhuf beim Pferd.
Der entsprechende Korrekturbeschlag sollte meist im Fohlenalter schon begonnen und angewendet werden.

Orthopädische Beschläge bei Erkrankungen des Bewegungsapparates der Pferde sind Beschläge, die zur Behandlung und Korrektur angebracht werden. Hier sind als Beispiel der bei Arthrose angewandte Spatbeschlag oder der Rehebeschlag zu nennen, bei dem das Eisen verkehrtrum angelegt und mit Polstern unterlegt wird, um die Zehe zu entlasten und eine weitere Rotation des Hufbeins zu vermeiden.
Dies sind nur einige Beispiele – Sprechen Sie mich an, wenn Ihr Pferd Probleme hat.

SCHMIEDE

BESCHLAG

KUNSTSCHMIEDE

Kontakt

Anrufen Mailbox E-Mail

„Wenn ich nicht erreichbar bin, stehe ich am Pferd und rufe später gerne zurück.“

Meine Zielgruppe sind alle Reiter und Pferde in Ostwestfalen-Lippe, die eine Hufbearbeitung benötigen vorzugsweise sind es die Gangpferde (Islandpferde) und Dressurpferde.

Die Kundenwünsche sind bei Reitern und Pferden oftmals dieselben. Das Pferd soll so gut und bequem wie möglich laufen. Außerdem möchte der Kunde natürlich auch, dass er gutaussehende und qualitativ hochwertige Arbeit erhält. Zu guter Letzt ist dem Kunden natürlich Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit äußerst wichtig. All das biete ich gerne an.

Christopher Wickenkamp
Papenhausen 2
32108 Bad Salzuflen
Tel. 0170 9005186

info@hufschmied-wickenkamp.de

St. Nr. 313/5440/3557

Meine Arbeiten